Einschlafstillen
Fluch oder Segen?
Einschlafstillen gehört für mich von Anfang an zu den schönsten Momenten mit meinem Baby. Die Nähe, das leichte Grunzen und starke Atmen, diese Verbundenheit und das Wissen, meinem Baby damit Gutes zutun, erfüllt mein Herz jedes Mal mit Freude. Und Einschlafstillen ist einfach auch sehr praktisch.
Nachdem nun über 18 Monate vergangen sind und mein Liebling noch immer durch das Stillen am Abend einschläft und auch nachts nur damit weiterschlafen kann, wenn er erwacht, bemerke ich doch, welche Tücken diese Konditionierung / Gewohnheit mehr für ihn als für mich haben kann.
Sie hat dafür gesorgt, dass mein Kleiner nun abhängig von meiner Hilfe - dem Stillen- ist.
Na so war das ja eigentlich nicht gedacht. Bei all der Verbundenheit und der praktischen Anwendung, hatte ich einfach nicht weiter an die Zukunft gedacht bzw ich dachte, das kommt ja dann später von alleine.
Um jedoch nicht noch 2 oder 3 Jahre auf diesen Moment warten zu müssen und ggf mal länger als 3h am Stück wieder schlafen zu können, werden wir hier wohl doch eine Veränderung einleiten und gemeinsam nach einer anderen Einschlaf- und Weiterschlafmöglichkeit suchen.
Der Anfang wird wahrscheinlich nicht sehr leicht fallen, auch wenn er tagsüber auch noch 2 bis 3x beim kuscheln stillt, doch mit der Zeit wird er dadurch selbstständiger werden können und auch selbst so mehr Schlaf bekommen.
Na hätte ich das nur gewusst.